Dieses Startup verkauft weiße Herren-T-Shirts – und sonst nichts

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Unternehmensportrait: Pauline Schnor von Gründerszene

Die Gründer des Münchner Startups Whytes glauben, das „perfekte weiße T-Shirt“ entwickelt zu haben. Davon sind allerdings auch andere Firmen überzeugt.

Wenig ist leichter als ein weißes Herren-T-Shirt zu kaufen. Allein bei Google Shopping kann man sich durch mehr als zehn Seiten Suchergebnisse klicken. Modemarken aus aller Welt bieten vermutlich Tausende weitere Modelle an. Trotz dieser Auswahl fanden Thomas Escher und Nadia Botzenhard, dass das ideale Oberteil nicht dabei sei – und gründeten vor vier Jahren ihr eigenes Label. Ihr Startup Whytes bietet nur ein einziges Produkt an: ein weißes Herren-T-Shirt. 

Als „perfektes weißes T-Shirt“ bezeichnen die beiden ihr Kleidungsstück. Es wird in Berlin-Charlottenburg produziert, kostet rund 40 Euro und ist in zwölf Größen sowie wahlweise mit V- oder Rundhalsausschnitt erhältlich. Aber was macht dieses unscheinbare, unifarbene Teil nun so besonders?

Botzenhard beantwortet die Frage damit, dass ihr Mitgründer und sie das T-Shirt gemeinsam mit „fast 400 internationalen Modeexperten“ entwickelt hätten. Man habe den Designern die Frage gestellt, was für sie ein richtig gutes Shirt ausmache. Zwei Aspekte seien dabei herausgestochen: Das Oberteil solle körperbetont sein und der Stoff eine gute Qualität haben, damit das Shirt formstabil bleibe und beim Waschen nicht eingehe.

Marktforschung im Englischen Garten
Den perfekten weißen Stoff zu finden sei nicht einfach gewesen, sagt Botzenhard, mehr als zwei Jahre habe die Suche danach gedauert. Gefunden haben sie und Escher ein Material aus 45 Prozent Baumwolle, 45 Prozent Mikromodal – „eine organische Faser auf Basis von Buchenholzraspeln“ – und zehn Prozent Elasthan. Die Kombination soll den Stoff den Machern zufolge besonders anschmiegsam machen. Für die Entwicklung der Passform nahm sich das Team Zeit: Mit Prototypen in jeder Größe seien sie durch den Englischen Garten in München gezogen, hätten sie von 150 Männern anprobieren lassen und sich Feedback eingeholt, erzählt Botzenhard.

So richtig ist das Geschäft trotz all der Vorarbeit bisher aber nicht angelaufen. 2018 hätten sie über ihren Onlineshop rund 5.000 Shirts verkauft, sagt Mitgründer Escher. In diesem Jahr wollen sie um 50 Prozent wachsen. Weil das Startup noch nicht genügend Geld einbringt, arbeitet er nebenbei als Marketingberater. Botzenhard ist bereits Vollzeit bei Whytes, sie ist gelernte Modedesignerin. Langweilig werde ihr trotz der beschränkten Möglichkeiten, sich zum Beispiel bei Farben und Schnitten kreativ auszutoben, nicht. Der begrenzte Spielraum mache ihre Arbeit eher noch schwieriger, sagt sie: „Wenn man bei einem Aufsatz nur eine gewisse Zeichenanzahl zur Verfügung hat, ist das Schreiben ja auch meist schwieriger, als wenn man einfach drauf los schreiben kann.“

„Männer sind die loyaleren Käufer“
Botzenhard und Escher sind nicht die einzigen, die von sich behaupten, das weiße T-Shirt perfektioniert zu haben. Sanvt, ebenfalls aus München, bewirbt seine Oberteile als „besonders weich“, die Amsterdamer Marke Labfresh bezeichnet ihr Herrenoberteil als flecken- und geruchsabweisend. Auch in den USA gibt es mehrere solcher Startups, etwa The White Shirt und Just White Shirts. Sie alle haben eine größere Produktpalette als Whytes, bieten etwa auch Damen-Shirts, Hemden oder Pullover an.

Mode für Frauen wollen die Whytes-Gründer auch in Zukunft aber nicht anbieten. „Männer sind ganz einfach die loyaleren Käufer“, begründet Botzenhard diese Entscheidung. „Wenn die ein Produkt gut finden, können sie der Marke bis ans Lebensende treu bleiben“, so die Gründerin. Ihre Kunden seien vor allem Männer „aus dem Banken-, Marketing- und Architekturumfeld, für die das Shirt zur Bürokleidung gehört“. Eine Erweiterung der Produktpalette können sich die Gründer aber vorstellen, etwa durch schwarze und langärmelige T-Shirts – sie wollen es aber langsam angehen lassen. Escher: „Steve Jobs hat gesagt: Do one thing well. Das ist unser Motto.“

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Nachhaltiges Basic für den Mann: Ein perfektes weisses T-Shirt

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Unternehmensportrait: Werben und Verkaufen

Das muss man sich erst trauen: Um zu wissen, welche Maße das perfekte T-Shirt haben sollte, sind Nadia Botzenhard und ihr Geschäfts- und Lebenspartner Thomas Escher im August bei hochsommerlichen Temperaturen in den Englischen Garten in München spaziert und haben 150 Männer vermessen. Bauch, Brust, Bizeps. Neun von zehn haben mitgemacht. Das Schöne an der Aktion: Danach hatten die beiden neben den Körpermaßen auch die E-Mail-Adressen von 150 potenziellen Kunden und deren Freunden, die im Park dabei waren.

Für ein reines Baumwollshirt gehen normalerweise 2.700 Liter Frischwasser drauf.

Inzwischen vertreibt das Paar seit drei Jahren unter dem Label Whytes ein T-Shirt, das in Optik, Qualität, Sitz und Passform dem sehr nahekommt, was 400 Designer, Blogger und Influenzier auf die Umfrage der Gründer “Was macht für Euch ein weißes T-Shirt perfekt?” geantwortet haben. Einer der wichtigsten Punkte dabei: die Stoffqualität. Die Shirts bestehen neben Baumwolle aus einem Zellstoff aus Buche. Die Micromodal-Faser macht das Material angenehm weich, das Shirt bleibt auch nach mehrfachem Waschen weiß, es läuft nicht ein und die Nähte verziehen nicht. Außerdem spart das Material Wasser bei der Stoffproduktion. Für ein reines Baumwollshirt gehen normalerweise 2.700 Liter Frischwasser drauf. Gefertigt wird in Berlin-Charlottenburg. Alles Punkte, die die qualitäts- und design-affine Klientel zu schätzen weiß.

Jeder Onlinebestellung liegt ein handschriftlicher Gruß bei.

Der Umsatz wird in diesem Jahr voraussichtlich bei 300.000 Euro liegen. Da bleibt für Marketing wenig Budget. “Wir haben die unterschiedlichen Kanäle getestet und festgestellt, dass Facebook und Instagram für uns nicht so gut funktionieren”, sagt Escher. Die Gründer setzen dagegen auf Messen. Aber auch der Kanal LinkedIn hat sich bewährt. “Dort treffen wir unsere Zielgruppe an.” Männer mit einem überdurchschnittlich hohen Einkommen: Anwälte, Architekten, Banker und Immobilienmakler. Außerdem pflegen die beiden den direkten Kontakt zu den Kunden. Jeder Onlinebestellung liegt ein handschriftlicher Gruß bei. Außerdem wissen die Käufer, dass sie sich jederzeit melden können, “wenn es irgendwie zwickt”, sagt Escher. Feedback gibt es sofort. Dieser Dialog sorgt für Kundenbindung. Männer gelten ja ohnehin als extrem loyale Käufer. Einmal zufrieden, ordern sie immer wieder nach. Das macht sich auch bei Whytes bemerkbar. “Ein Drittel des Umsatzes kommt von Bestandskunden”, bestätigt Escher.

Botzenhard und Escher wollen die Einmarkenstrategie nicht verwässern. Deshalb bleibt es beim weißen T-Shirt. Mit einer kleinen Ausnahme: Im ersten Quartal gab es eine exklusive Aktion für Bestandskunden. Sie konnten ein schwarzes Shirt vorbestellen. Whytes reagiert damit auf den vielfachen Wunsch der Kunden. Die Aktion kam gut an und wird im dritten Quartal wiederholt. Ansonsten bleibt es beim bewährten Basic.

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Hochwertige Männer T-Shirts aus Buchenholz

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Das perfekte weiße T-Shirt gibt es bei whytes: Von 379 Fashion-Experten aus der ganzen Welt unterstützt, wurden die einzigartigen whytes-Shirts in einer knapp zweijährigen Entwicklungszeit kreiert und sind jetzt online unter www.whytes.co sowie republikweit in ausgewählten Partnerstores erhältlich. Gefertigt werden die weißen Stücke, die als V-Ausschnitt und Rundhals verfügbar sind, übrigens in Berlin.

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Zwei Gründer wollen das perfekte T-Shirt für Männer verkaufen

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Interview mit dem Handelsblatt

Nadia Botzenhard und Thomas Escher vertreiben nichts als weiße Shirts. Auf Investoren verzichten die Gründer von Whytes bislang bewusst.

Düsseldorf – Neue Farben, neue Muster, neue Schnitte: Alle Modefirmen wetteifern darum, die Kunden immer wieder mit frischen Kollektionen zu überraschen. Nur Nadia Botzenhard und Thomas Escher nicht. Sie machen genau das Gegenteil.

„Wir verkaufen nur weiße T-Shirts“, sagt die Mitgründerin des Start-ups Whytes aus München. „Uns ist aufgefallen, dass es für Männer kaum gut geschnittene, hochwertige weiße T-Shirts gibt“, ergänzt Thomas Escher, auch privat der Partner von Botzenhard.

Die beiden sind nicht mehr ganz so jung wie viele Neugründer. Botzenhard, 38, hat als Designerin in der Modebranche unter anderem für den britischen Kreativen John Richmond gearbeitet. Escher, 40, der BWL studierte, arbeitet seit vielen Jahren bei Verlagen und Marketingagenturen. Beide lebten zuletzt in New York, wo ihnen die Idee mit der Premiummarke für T-Shirts kam.

Die Gründer haben 150 Männer im Englischen Garten in München selbst vermessen, um Schnitte zu entwickeln, die auch wirklich passen.

Sie haben fast 400 Modeexperten nach ihren Wünschen gefragt, vom Designer über den Einzelhändler bis zu Bloggern. Danach haben sie 150 Männer im Englischen Garten in München selbst vermessen, um Schnitte zu entwickeln, die auch wirklich passen. Anfang 2016 starteten sie dann mit dem Onlineverkauf ihrer T-Shirts. Heute gibt es sie in zwölf Größen mit zwei verschiedenen Kragenformen.

Dass sie sich auf Männer als Zielgruppe konzentrieren, hat einen einfachen Grund: „Wenn Männer einmal von einem Produkt überzeugt sind, kaufen sie es immer wieder“, sagt Botzenhard. Mit zwei Prozent sei die Retourenquote niedrig. Bei Zalando beträgt sie 50 Prozent. Bewusst haben sie sich gegen den Verkauf bei Amazon entschieden.

„T-Shirts aus Buchenholz halten länger, verziehen sich nicht und brauchen weniger Trinkwasser bei der Produktion.“

Botzenhard und Escher lassen die T-Shirts in Berlin nähen. Der Stoff, ein Mischgewebe aus gekämmter Baumwolle und einem Zellstoff aus Buche, wird in Italien produziert. „Dieser Stoff hält länger, verzieht sich nicht und braucht weniger Trinkwasser bei der Produktion“, wirbt die Mitgründerin für das Mischgewebe.

Sie bieten die Kleider über den eigenen Onlineshop und wenige ausgesuchte Fachhändler an. „Wir haben uns bewusst gegen den Verkauf bei Amazon oder ähnlichen Plattformen entschieden, weil da vor allem der Preis im Vordergrund steht“, sagt Escher. Alle T-Shirts werden nach dem Nähen nach München geschickt, wo sie einer von fünf festen Mitarbeitern mit einem persönlichen Gruß in einen Karton packt.

„Es gibt im Handel einen Markt für hochwertige, weiße T-Shirts für Männer.“

Nicht jeder Kunde ist bereit, für das T-Shirt 39 Euro zu zahlen, wo es doch sonst dafür gleich drei gibt. So kaufen bei Whytes „eher Banker, Architekten, Unternehmensberater oder Ärzte ein“, erzählt Escher.
Branchenkenner halten Whytes „für ein gutes Geschäftsmodell“, wie Unternehmensberaterin Beate Hölters sagt. „Es gibt im Handel einen Markt für hochwertige, weiße T-Shirts für Männer.“

Im vergangenen Jahr hat Whytes einen Umsatz von 200.000 Euro erzielt und „eine schwarze Null geschrieben“, so Escher. Für das laufende Jahr erwartet er ein Umsatzplus von 50 Prozent. Eigentlich würde ein Unternehmen in der Aufbauphase Investoren beteiligen, um schneller zu wachsen. Doch die Gründer „wollen lieber unsere Marke in Ruhe und konsequent aufbauen, ohne den Druck fremder Geldgeber“, findet Escher. Botzenhard nickt.

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"whytes" T-Shirt: Nachhaltiges Herren T-Shirt

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Faires Basic Made in Germany! Die Herren-T-Shirts vom Label Whytes bestehen aus Baumwolle und Buchenholz. Letzteres wird umweltfreundlich aus Buchenholzraspel hergestellt. Gut sitzen die Teile auch - die Prototypen haben 150 Männer getestet.

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Premium T-Shirts von whytes: Ein Start-up ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle

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Im Interview mit Startup Valley

Whytes: Das perfekte weiße T-Shirt für den Mann

Stellen Sie sich und das Startup whytes kurz unseren Lesern vor!
Sehr gerne. “Whytes” ist ein junges Mode-Startup aus München. Unsere Mission: Designing the perfect white T-Shirt for fashionable Men. Unterstützt wurden wir dabei von 379 Fashion-Experten aus der ganzen Welt. Denen haben wir die einfache Frage gestellt: „Was macht Dein weißes T-Shirt perfekt“. Die Antworten haben wir in unseren Designprozess einfließen lassen und damit in sehr kurzer Zeit ein marktreifes Produkt entwickelt. Nach knapp zweijähriger Entwicklungszeit werden unsere „whytes“-Shirts seit Anfang 2016 in Berlin handgefertigt und sind online sowie republikweit in ausgewählten Partnerstores erhältlich. Vor allem unser nachhaltiger Ansatz, ein T-Shirt unter anderem aus Buchenholz zu entwickeln und unser Qualitätsversprechen “Made in Germany” trifft den Zeitgeist Mode und Kleidung bewusster zu konsumieren. Auch die Tatsache, dass wir mit nur einem Produkt am Markt sind, begeistert unsere Kunden und hilft uns als kleine Marke enorm, unser Premiumprodukt glaubwürdig zu positionieren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?
Wir glauben, dass die Digitalökonomie vielen jungen Menschen eine bis dato nie dagewesene Chance eröffnet. Von der Umsetzung der eigenen (Geschäfts)-Idee bis hin zur Realisierung ihres individuellen Lebensstils mit der Freiheit, nicht wegen eines Jobs jeden Tag acht Stunden im gleichen Büroumfeld verbringen zu müssen. Beides waren für uns Treiber bei der Überlegung, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Warum es am Ende das weiße T-Shirt geworden ist, ist simpel: Thomas, unser Co-Founder, trägt jeden Tag ein weißes T-Shirt. Während unseres 5-Jährigen New York Aufenthalts musste er feststellen, dass es weder Offline noch Online ein qualitativ hochwertiges Premium T-Shirt zu einem fairen Preis zu kaufen gab. Da Nadia, unsere zweite Co-Founderin, gelernte Modedesignerin ist, war der Weg zum eigenen Modelabel nicht mehr weit.

Welche Vision steckt hinter whytes?
Perfektion. Qualität. Nachhaltigkeit. Diese drei Werte waren uns bei der Entwicklung unseres Produkts sehr wichtig. Deshalb haben wir den Designprozess nicht hinter verschlossener Türe abgehalten, sondern unser T-Shirt gemeinsam mit knapp 400 internationalen Modeexperten entwickelt. Auch unser Qualitätsanspruch war von Anfang an klar. Wir wollten nicht das nächste Produkt im billigen Fast-Fashion-Segment sein, sondern höchste Qualität zu einem fairen Preis liefern. Auch und gerade unser Geschäftsmodellansatz, unser Produkt primär als eCommerce-Angebot zu vermarkten, hilft uns, den Preisvorteil der eingesparten Handelsmarge an unsere Kunden weiterzugeben. Die Tatsache, dass wir nach zweijähriger Entwicklungszeit eine Stoffkombination gefunden haben, die nicht nur einen extremen Tragekomfort bietet, sondern unser Produkt durch den lokal nachwachsenden Rohstoff Buchenholz auch sehr nachhaltig macht, war für uns die Krönung bei der Entwicklung.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war tatsächlich, einen Stoff zu finden, der unseren ambitionierten Qualitätsansprüchen genügte. Die Suche hat viel, viel länger gedauert, als wir ursprünglich gedacht hatten. Mehr als zwei Jahre haben wir unzählige Stoffe gesichtet, geprüft, Prototypen entwickelt und getestet. Nach mehr als 200 Waschtests und unzähligen Gesprächen mit Textilingenieuren waren wir endlich am Ziel. Um direkt vor der nächsten Herausforderung zu stehen: Mindestabnahmemengen. Ein Problem, mit dem jedes Kleinunternehmen am Anfang zu kämpfen hat. 
Die ganzen Rohstoffanbieter sind es gewohnt mit Partnern zu arbeiten, die tonnen- und kilometerweise Rohstoffe abnehmen können. Als Start-up ist das weder im Sinne der Lagerkapazität noch der Liquidität möglich. Gerade wenn man wie wir eigenfinanziert und ohne Investor unterwegs ist. Unsere positive Erfahrung: Wer offen mit der Problemstellung umgeht und den potenziellen Lieferanten seine Situation schildert, findet eine Lösung.

Wer ist die Zielgruppe von whytes?
Wir verstehen uns als Premium Männerlabel. Unsere Zielgruppe lässt sich daher relativ einfach eingrenzen: Männer, die Wert auf Qualität legen, eine gewisse Designaffinität haben, die grundsätzlich bewusst konsumieren und Freude an einem langlebigen Produkt haben. Aus unserer Erfahrung trifft man diese Menschen in allen Gesellschafts- und Berufsgruppen an.

Was ist das Besondere an den Shirts? Wie und aus welchem Material sind diese?
Das Besondere ist der körperbetonte Schnitt, die innovative Stoffkombination aus gekämmter Baumwolle und Buchenholz (Zellulose / Modal) und die Tatsache, dass jedes einzelne unserer T-Shirts in Deutschland handgemacht ist. Die Stoffkombination macht die T-Shirts extrem weich. Auf Messen werden wir häufig gefragt, ob wir mit einem Seidengemisch arbeiten.
Dieses extrem weiche Tragegefühl des T-Shirts rührt aus dem Zellstoffanteil, aus dem ein sehr feines Garn gesponnen werden kann, das sich noch weicher anfühlt als die edelste Baumwolle. Die Stoffzusammensetzung führt außerdem dazu, dass die T-Shirts bessere Saugeigenschaften haben, sehr lange weiß bleiben und keinen Millimeter mehr eingehen. Für Letzteres legen wir nach über 200 Waschtests sehr gerne die Hand in’s Feuer. Unsere Ambition war es immer, ein T-Shirt zu entwickeln, dass für unsere Kunden sowohl als Stand-Alone-Produkt unter der Lederjacke oder dem Sakko funktioniert, aber auch gerne unter dem Businesshemd getragen werden kann. Wir glauben, das ist uns prima gelungen.

Wie ist das Feedback?
Ganz ehrlich: Wirklich klasse! Als kleine Marke nehmen wir uns sehr viel Zeit für unsere Kunden. Das differenziert uns von den großen, prozessautomatisierten Wettbewerbern. Diese Nahbarkeit wird belohnt. Wir bekommen sehr oft, ohne Nachfrage, positives Feedback und konstruktive Anregungen aus unserer Community. Francis Kenneth, einer unserer Co-Designer aus San Francisco hat uns direkt nach dem Erhalt des ersten Prototypen geschrieben: „It’s so damn soft“. Für Leslie ist das „whytes“-Shirt „einzigartig in Form und Qualität“ und Rüdiger behauptet sogar es ist „fast zu schön zum Tragen.“ Hand auf’s Herz: Die Zitate sind nicht in einer PR-Session entstanden, sondern gehen uns wirklich von Zeit zu Zeit via E-Mail zu.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unsere „One Product“-Strategie hilft uns gerade enorm, uns als kleines Label glaubwürdig zu positionieren. Wir werden unsere Marke daher kurz- und mittelfristig weiter in diese Richtung aufbauen. In ferner Zukunft können wir uns durchaus vorstellen, uns als ganzheitliche Lifestylemarke für Männer zu etablieren.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Testet eure Idee so schnell wie möglich am Markt. Für uns war der Co-Creation-Ansatz genau der richtige Weg. Das Feedback potenzieller Käufer und Meinungsbildner der Branche ist im Anfangsstadium der Produktentwicklung unbezahlbar. Habt keine Angst über eure Idee zu sprechen, nur weil ihr befürchtet, irgendjemand könnte sie euch vielleicht wegnehmen. Das ist sehr unwahrscheinlich. Je schneller ihr mit anderen über euer Vorhaben sprecht, umso zügiger bekommt ihr ein Gefühl, ob eure Idee wirklich trägt oder nicht. Ein Start-up ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Sie verschafft die höchsten Hochs und die tiefsten Tiefs. Der einzige Umgang den ihr damit finden müsst: Never give up. Alles andere ergibt sich. Also: Worauf wartet ihr?

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whytes at Blickfang in Stuttgart

It’s a wrap! We had a blast at a trade show event in Stuttgart, called BLICKFANG. Awesome customers, great team and perfect event. Thank you all very much for coming and believing in our brand. We really appreciate it so much! See you hopefully very soon guys.

Photo Credit: www.whytes.co

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History of the white T-Shirt

For more than a 100 years it has been steadily growing in popularity: The white T-shirt. Invented by the U.S. military at the turn of the century, it was idolized by James Dean in the mid-1950s as a symbol of masculinity and nonchalance. The story of an eternal fashion trend.

1904 – The "Cooper Underwear Company" publishes a newspaper ad with the announcement of an innovation: The bachelor undershirt. "No safety pins, no buttons, no thread" was its slogan. The modern T-Shirt had been invented.

1913 – The U.S. Military starts distributing a buttonless "slip-on" shirt during the Spanish-American war around 1913. The short-sleeved white cotton undershirt is worn under every soldier’s uniform ever since

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1920 – The "T-Shirt" gets its name when the writer Scott Fitzgerald uses the word creation for the first time in a book. Afterwards, the word "T-Shirt" is eventually added to the Merriam-Webster-Dictionary.

1951 – In America, the white Tee becomes widely popular in the 1950s, when actor Marlon Brando is wearing it in the Hollywood movie "A Streetcar named desire".

1956 – The movie "Rebel Without a Cause" makes James Dean an American icon overnight and brings the white T-Shirt its cult status to this day.

1977 – The graphic designer Milton Glaser invents the shirt design "I love NY" that skyrockets the New York souvenier market instantly. To this day, his print is one of the most popular designs in the history of the white T-Shirt.

1980 – In the 80’s, the white T-Shirt becomes the "empty canvas" of any message for people that belong to a certain movement. The New York Times therefore gives the white T-shirt its flattering nickname: "Medium for the Message".

2010 – In 2010, the bulletproof vest becomes somewhat "James Dean-cool", when scientists invent the world’s first bulletproof white T-Shirt in 2010.

2 Billion T-Shirts are approximately sold globally every year.

6 Miles of yarn is necessary to manufacture just one single T-Shirt.

2.700 Liters of water are used to grow the cotton needed for one T-shirt.

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Sources
New York Times; BBC; Tagesspiegel; Wikipedia; Huffington Post

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Die Geschichte des weißen T-Shirts

Seit mehr als 100 Jahren erfreut es sich stetig wachsender Beliebtheit: Das weiße T-Shirt. Erfunden vom U.S.-Militär zur Jahrhundertwende stilisiert James Dean es Mitte der 50er Jahre zum Zeichen männlicher Lässigkeit. Die Geschichte eines ewig währenden Modetrends.

1904 – Die "Cooper Underwear Company" publiziert eine Zeitungsanzeige mit der Ankündigung einer Innovation: Das Junggesellenunterhemd. "Keine Sicherheitsnadeln, kein Garn, keine Knöpfe", so lautete der Slogan. Das moderne T-Shirt ist erfunden.

1913 – Als "Überzieher" ohne Knöpfe fängt das U.S. Militär 1913 an, das T-Shirt im Spanisch-Amerikanischen Krieg als Unterwäsche auszugeben. Das kurzarm Unterhemd aus Baumwolle wird fortan unter jeder Soldatenuniform getragen.

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1920 – Das "T-Shirt" erhält seinen Namen, als der Schriftsteller Scott Fitzgerald die Wortkreation erstmalig in einer Bucherzählung verwendet. Benannt nach seiner Form, erscheint das Wort "T-Shirt" dann im Merriam-Webster-Wörterbuch.

1951 – Das weiße T-Shirt wird in den 50er Jahren vor allem in Amerika populär, als Schauspieler Marlon Brando es im Hollywood-Kult-Streifen "Endstation Sehnsucht" trägt.

1956 – Der Film "Denn sie wissen nicht, was sie tun" macht James Dean über Nacht zur Ikone und verleiht dem weißen T-Shirt bis heute den Kultstatus der simplen Lässigkeit.

1977 – Der U.S.-Grafikdesigner Milton Glaser erfindet das T-Shirt Design "I love NY" und katapultiert den New Yorker Souveniermarkt damit in ungeahnte Höhen. Der Druck gehört bis heute zu den beliebtesten Designs in der Geschichte des weißen T-Shirts.

1980 – In den 80er Jahren wird das weiße T-Shirt die "leere Leinwand" jeder Botschaft, die Personen mit einer bestimmten Bewegung verbindet. Die New York Times verleiht dem weißen T-Shirt den schmeichelnden Namen: "Medium für die Botschaft".

2010 – Die kugelsichere Weste wird "James Dean-Cool", als Wissenschaftler das weltweit erste kugelsichere weiße T-Shirt kreieren.

2 Milliarden T-Shirts werden geschätzt jedes Jahr weltweitverkauft.

10 Kilometer Faden werden zur Herstellung eines einzigen T-Shirts benötigt.

2.700 Liter Wasser bedarf es in etwa für die Herstellung eines T-Shirts.

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Quellen
New York Times; BBC; Tagesspiegel; Wikipedia; Huffington Post

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whytes at room & style in Dresden

Thank you Dresden for having us at the room & style trade show. It was a great start into 2019 and the first event we’d participated so far from January 4th until January 6th. Let’s rock it together next year. Thank you all for coming.

Photo Credit:  whytes.co

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