Das perfekte weiße T-Shirt - alles andere ist Schnickschnack

Von Mark Schwarz: Craftwort

Während ich hier sitze und beginne die ersten Zeilen über Whytes zu schreiben kommt ein spontaner Gedanke auf. Ok, ich habe die Schachtel noch nicht ausgepackt und werde erst in ein paar Minuten hineinschauen. Aber mein aller erster Gedanke war: „Wozu braucht es noch ein Start-Up, dass weiße T-Shirts verkauft? Weiße Shirts bekomme ich doch wirklich überall!“ Gott sei Dank täuscht der erste Eindruck manchmal und ich nehme sofort alles zurück – erst Recht nachdem ich die Schachtel geöffnet habe!

Im Grunde genommen habe ich selbst schon die Erfahrung gemacht, dass es nicht so leicht ist wie es klingt, ein anständiges weißes T-Shirt zu finden. Sucht man nach wirklich guter Qualität findet man häufig nur Unterwäsche und Hemden, die man nur als Unterhemd tragen kann. Schlendert man auf der Suche nach einem brauchbaren weißen T-Shirt durch die Fußgängerzonen ist es fast aussichtslos etwas Anständiges zu bekommen – fast so wie in Deutschlands Großstädten bei einem der Fastfood Riesen etwas Gesundes zum Essen zu bekommen. Abgesehen davon, dass die kleinen und besonderen Läden häufig aus dem Stadtbild verschwunden sind und mittlerweile alle Fußgängerzonen gleich aussehen.

Bei der Suche nach einem weißen T-Shirt stößt man leider häufig nur auf die üblichen Verdächtigen, die als eine der wenigen simple weiße T-Shirts anbieten, die nicht nur als reines Unterhemd taugen würden. Aber wenn man sich nur ein wenig mit der Herstellung und den Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten beschäftigt, kann man das guten Gewissens nicht kaufen. Zudem halten diese Shirts meist nur zwei bis drei Waschgänge aus um danach völlig verzogen zu sein und in der Form eher einem modernen Kunstwerk zu gleichen als einem anständigen T-Shirt. Und wenn wir ehrlich zu uns sind, was braucht Mann mehr als ein weißes Shirt und eine anständige Jeans? Alles andere ist Schnickschnack!

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Whytes, das ist ein kleines Fashion Startup aus München mit einer einfachen aber genialen Mission – das perfekte weiße T-Shirt zu erschaffen. Hinter Whytes stehen mit Leidenschaft und Kreativität Nadia Botzenhard und Thomas Escher. Nadia, die als professionelle Fashiondesignerin schon seit 2009 in New York’s Modeindustrie gearbeitet hat und auch heute noch für zahlreiche Europäische Modelabels tätig ist. Und Thomas, der preisgekrönte Marketingstratege, der nach 12 Jahren im digitalen Marketing ebenfalls New York den Rücken gekehrt hat, um mit Nadia Whytes zu gründen und das Marketing zu übernehmen.

Ohne ein besonderer Modekenner zu sein ist es vermutlich in der Mode wie beim Kochen. Häufig ist es besonders schwierig gerade die einfachen Sachen richtig gut zu machen und so zeichnen manchmal die wirklich einfachen Sachen wahre Könner ihres Fachs aus. Oder warum widmen sich immer mehr und mehr Meisterköche Currywurst und Co.?

Um das Einfache perfekt zu machen sind die beiden jedoch einen etwas anderen Weg gegangen der ebenso einfach wie genial ist. Sie haben nicht etwa wie viele andere im stillen Kämmerlein ein Produkt entwickelt und anschließend geschaut, wie es am Markt ankommt, sondern haben sage und schreibe 379 Fashion-Blogger aus aller Welt zu Rate gezogen, die als Whytes Co-Creators fungierten. Nach gut 18-monatiger Vorbereitungsphase ging dann Whytes schließlich im Dezember 2015 an den Start. Jedes einzelne T-Shirt wird inzwischen nach strengen Vorgaben in Deutschland handgefertigt. Weil neben Optik und Qualität natürlich auch Sitz und Passform eine wesentliche Rolle für das perfekte weiße T-Shirt spielen werden die Shirts in 12(!) Verschiedenen Größen angeboten. Für jede der sechs Standardgrößen gibt es eine Langversion, die 3,5 cm länger ist als die normale Standardgröße Somit kann sichergestellt werden, dass die Shirts jedem optimal passen und auch Männer fündig werden, die sonst Schwierigkeiten haben richtig sitzende Shirts zu finden, weil sie etwa über 1,90 sind oder eine etwas athletischere Figur haben.

Nun aber zurück zum oben erwähnten Päckchen, das ich inzwischen vorsichtig ausgepackt habe und mir ein „Chapeau-sagendes Grinsen“ nicht verkneifen kann. Das Shirt kommt in perfekt gestyltem, hochwertigen Karton mit kleiner handschriftlicher Widmung und ist nochmals fein säuberlich in Papier verpackt. Der kleine „hug me.“ Aufkleber, der alles zusammenhält zeugt von Kreativität und Liebe zum Detail. Ich nehme das strahlend weiße T-Shirt aus seiner Verpackung und unweigerlich trommelt ein Bruce Springsteen Hit von innen gegen mein Trommelfell – auf einmal verstehe ich „The Boss“ und weiß, warum er gefühlte Jahrzehnte nie etwas anderes als ein weißes T-Shirt getragen hat.

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Einmal angezogen spürt man gleich, dass es sich hierbei nicht um ein 0815-Shirt handelt. Alles sitzt! Die Ärmel liegen leicht am Bizeps an und das Shirt trägt sich angenehm weich wie eine, nicht zu eng anliegende, zweite Haut. Alles einwandfrei verarbeitet und das Whytes Label ist für Interessierte zwar sichtbar aber in keinster Weise zu aufdringlich.
Ich muss schon sagen: feines Stöffchen!

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Inzwischen habe ich das Shirt einige Male getragen und um wieder den Vergleich zum Kochen zu ziehen kann ich sagen: die Shirts von Whytes sind definitiv kein gut verpacktes Fastfood, sondern die Currywurst vom Gourmetkoch. Einfach, klassisch, aber handwerklich absolute Spitzenklasse und daher vollstens zu empfehlen!

Die Shirts erhaltet ihr sowohl im eigenen Onlinestore als auch in ausgewählten Partner Stores unter anderem in München, Köln, Freiburg und Frankfurt.

Photocredits by: Richard JayFrancis KennethWhytes und Craftwort

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